I TUBE - Innovation Transfer in continUous education of an integrated model Based on pErsonalization and digital portfolio
Was ist I TUBE?
Das Transfer of Innovation (TOI) Projekt I-TUBE beabsichtigt, das theoretische Personalisierungs-Modell (PEAPEDA) und die Kompetenzen durch Personalisierungs-Trainer mit dem praktischen Tool von digitalen Portfolios (des TIPEIL Projekts) zu verknüpfen. Die Integration von digitalen Portofolios in das Personalisierungs-Modell soll die Konsistenz und Kongruenz der beiden Elemente sowie die Anwendbarkeit ihrer Erweiterung sichtbar machen. Die theoretische und die operative Ebene ergänzen einander dabei und fördern die Entwicklung eines neuen integrierten Tools, das sowohl aus methodischer als auch aus praktischer Sicht überzeugt. Der Transfer kann angewendet von der Berufsausbildung für junge arbeitslose Menschen bis zur weiterführenden Berufsausbildung bei Trainern und Berufsschullehrern, die erwachsene Erwerbstätige über 45 umschulen, die vom Ausschluss aus dem Arbeitsmarkt bedroht sind.
Warum I TUBE?
Die veränderten Bedingungen auf dem Ausbildungsmarkt und die Herausforderungen und Innovationen der pädagogischen Modelle und Strategien bringen einige Einrichtungen der beruflichen Bildung in Schwierigkeiten, auch wenn der größte Teil der Trainer immer noch arbeiten. Vor allem die über 45jährigen Trainer der Berufsausbildung, die seit Beginn ihrer Karriere in diesen Systemen arbeiten, haben Schwierigkeiten sich an die Veränderungen zu gewöhnen. Die eingespielte Routine und die alten Erziehungsansätze stellen sich vor allem bei erwachsenen Lernenden als absolut untauglich heraus. Verschiedene geografische Einheiten Europas sowohl auf nationaler (Nord, Mitte, Süd-Italien) als auch auf europäischer (West-, Zentral-, Ost-) Ebene sind am Transfer von innovativen Maßnahmen interessiert. Die Fachleute und Einrichtungen, die sich im I TUBE Innovationstransfer zusammen gefunden haben, repräsentieren verschiedene Teile Europas. Das I TUBE Projekt zielt dabei auf die Übertragungsaktivitäten, auf Stärkung der Personalisierung im Berufsbildungssystem und auf die Verbesserung der Berufsbildung, indem Ausbildern und Trainern neue Kompetenzen verliehen werden, die ihre berufliche Flexibilität und Beschäftigungsfähigkeit verbessern.
Die Vorzüge von I TUBE
Das I TUBE Projekt verfolgt die Integration eines theoretischen Modells und eines praktischen Werkzeugs. Dabei schafft es ein neues Produkt, das auf methodischer und operativer Ebene funktioniert. Der theoretische und methodische Rahmen, in dem das PEAPEDA Modell definiert wird, ermöglicht die Anwendung des digitalen Portfolios aus der Perspektive der Personalisierung. Sie finden ihre Bedeutung dabei nicht nur in individueller Beratung, sondern auch im gemeinsamen Training für Erwachsene. Dies ermöglicht dem Benutzer je nach Budget, seinen Weg zu einer Kultur der Balance individueller und kollektiver Kompetenzen für sich und innnerhalb einer Gruppe zu finden. Bisher gab es keine Kultur der Überprüfung von Fähigkeiten für den Bildungsmarkt Gesamt-Europas. Durch die integrierte Nutzung von digitalen Portfolios und das Modell der Personalisierung von Lernpfaden für Trainer wird eine neue Ressource entwickelt, die zu einer direkten Budget-Strategie zur Durchsetzung des lebenslangen Lernens in Europa beiträgt.
Die Bedeutung von Personalisierung
Der Begriff Personalisierung ist reich an Bedeutungen, und die meisten Experten haben eine eigene Definition, die zudem oft ein Synonym des Begriffs Individualisierung ist. Das PEAPEDA Projekt definiert die Bedeutung von Personalisierung in Abgrenzung zum Personalisierungsbegriff. Der Begriff Individualisierung soll als ein Ansatz begriffen werden, der das Ziel hat, zu gewährleisten, dass jeder Lernende, durch die Entwicklung seiner individuellen Möglichkeiten und Fähigkeiten, die der Verbesserung seiner eigenen Stärken zuträglich sein soll, ein hervorragendes Lern-Niveau erreicht. Personalisierung führt also zur Stärkung des individuellen Potentials, das jede Person leisten kann. Der Auswertungsprozess beruht auf Austausch, auf kollaborierender, nicht konkurierender Interaktion und einer empathischen Teilnahme an allen Entwicklungsprozessen. Diese Auswertung erfordert den Erwerb von strategischen Kompetenzen wie Selbst-Evaluation, Selbst-Orientierung, Kontrolle negativer Emotionen, kollaborative Haltung und aller Kompetenzen, die Selbsterkenntnis und Eigenverantwortung im Handeln ermöglichen.
Das digitale Portofolio
Das Portfolio hat alte Wurzeln. Es wurde ursprünglich von Künstlern oder Architekten verwendet und war das beste Mittel, um ihre Werke zu repräsentativen Zwecken zusammenzubinden. Heute wird das Portfolio durch den Einsatz neuer Informations- und Kommunikations-Technologien erstellt und heißt daher digitales Portfolio. Es kann als eine Sammlung von Urkunden und Bescheinigungen definiert werden (dazu gehören z. B. Texte, elektronische Dateien, Bilder , Multimediadokumente, Blogeinträge und Hyperlinks), die Sie zum Erstellen, Speichern, Aktualisieren und Veröffentlichen ihrer eigenen persönlichen Lernumgebung, Ausbildung und Qualifizierung heranziehen können. Es wird benutzt, um die Kompetenzen einer Person (Student oder Arbeiter) aufzuzeigen.
Internetseite: http://www.itubeproject.eu
Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns: eu-projects@ile-berlin.de
