Wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen zu lebenslangem
Lernen greifen unserer Meinung nach im Kontext europäischer Bildung
oft nicht genügend ineinander; ein konstruktiver Austausch miteinander
findet selten statt. Dabei können beide Seiten voneinander lernen
und von dem jeweils anderen Erfahrungshorizont profitieren. Wir möchten
den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis in diesem Feld vorantreiben,
um qualitativ hochwertige und partizipativ-emanzipatorische Bildungsangebote
und Projekte zu entwickeln. Dafür führen wir theoretische Erkenntnisse
und gesellschaftliche Analysen auf der einen Seite und Erfahrungen aus
der Bildungspraxis in Europa auf der anderen Seite zusammen.
Die Zusammenarbeit mit unserem wissenschaftlichen Beirat ist ein Teil unserer Aktivitäten hierbei.
Darüber hinaus engagieren wir uns in verschiedenen Lernpartnerschaften, wo Themen à la couleur aus der wissenschaftlichen Perspektive und aus der Praxis beleuchtet werden. Dies gelingt, da in den Lernpartnerschaftstreffen VertreterInnen aus Wissenschaft und Praxis zusammenkommen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam Pilotprojekte konzipieren, durchführen und im Team evaluieren. Lernpartnerschaften sind damit ein geeignetes Instrument, um eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis zu schlagen.